1. Der Zweifler (Der Kritiker)
- Seine Perspektive: Analytisch, vorsichtig und risikobewusst. Er sucht nach den Haaren in der Suppe.
- Sein Beitrag: Unfassbar wertvoll für ein ehrliches Feedback. Er deckt Schwachstellen, logische Fehler und potenzielle Stolpersteine auf, die Visionäre gerne übersehen. Er schützt vor teuren Fehlern.
- Das Risiko: Wenn er zu destruktiv wird, kann er die Motivation komplett im Keim ersticken („Das haben wir schon immer so gemacht/Das klappt eh nicht“).
2. Der Visionär (Der Träumer)
- Seine Perspektive: Sieht das maximale Potenzial, denkt groß und lässt sich nicht von aktuellen Hürden bremsen.
- Sein Beitrag: Er gibt begeistertes, motivierendes Feedback. Er zeigt auf, was möglich wäre, wenn alles perfekt läuft, und spannt den großen Bogen.
- Das Risiko: Kann die Bodenhaftung verlieren und Risiken komplett ausblenden.
3. Der Realist (Der Macher)
- Seine Perspektive: Pragmatisch, lösungsorientiert und fokussiert auf die Umsetzung. Er fragt sofort: „Wie packen wir das an?“
- Sein Beitrag: Er gibt Struktur. Sein Feedback filtert die machbaren Teile einer Idee heraus und übersetzt sie in konkrete Schritte, Ressourcen und Zeitpläne.
- Das Risiko: Er schränkt den kreativen Spielraum manchmal zu früh ein, weil er sofort im „Funktioniert-Modus“ ist.
Warum diese Rollen für ehrliches Feedback wichtig sind
Ein echtes, ausgewogenes Feedback braucht die Balance aus allen drei Welten:
- Gibt es nur Visionäre, redet man alles schön, setzt aber nichts um.
- Gibt es nur Realisten, bleibt alles beim Alten (nur ein bisschen effizienter).
- Gibt es nur Zweifler, wird jede neue Idee sofort im Keim erstickt.
Der Schlüssel zum Erfolg: Die Rollen dürfen sich nicht gegenseitig bekämpfen, sondern müssen nacheinander oder partnerschaftlich agieren. Der Zweifler sollte beispielsweise nicht die Vision an sich schlechtmachen, sondern konstruktiv fragen: „Ich sehe folgendes Risiko – wie können wir das im Vorfeld lösen?“
Quelle: KI von Google Gemini freie Model Flash